Nach drei Wochen beginnt Magdeburg mit Zweitimpfung

Das Magdeburger Impfzentrum wird ab dem 22. Februar wochentags von 8 bis 17 Uhr geöffnet haben. An diesem Tag beginnen die Zweitimpfung gegen das Coronavirus SARS-CoV-2. Zudem wird zeitnah eine Impfstrecke für das Vakzin des Konzerns AstraZeneca aufgebaut. Unterdessen wird die Impfung der Über-90-Jährigen in Magdeburg vorbereitet, die dezentral in den Altenservicezentren (ASZ) angeboten werden soll. Alle Impfungen erfolgen derzeit nach wie vor nur für Menschen mit der höchsten Impfpriorität.

Ab dem 22. Februar 2021 hat das Impfzentrum in Magdeburg länger geöffnet, unter anderem weil mit den Zweitimpfungen begonnen wird. Foto: Landeshauptstadt
Ab dem 22. Februar 2021 hat das Impfzentrum in Magdeburg länger geöffnet, unter anderem weil mit den Zweitimpfungen begonnen wird. Foto: Landeshauptstadt

Magdeburg (pm). Derzeit werden 32 Impfwillige pro Stunde behandelt. Die Über-80-Jährigen werden von zwei Impfärzten und dem dazugehörigen Pflege- und Begleitpersonal betreut. Verimpft wird aktuell ausschließlich Impfstoff der Firma BioNTech. Ab dem 22. Februar sollen vormittags weiterhin Erstimpfungen gegen das Coronavirus verabreicht werden, am Nachmittag dann die Zweitimpfungen der vor drei Wochen zum ersten Mal geimpften Personen.

Am Nachmittag gibt es die Zweitimpfung

Der Mittwoch wird vorerst weiter vorgehalten, um medizinisches und pflegerisches Personal zu impfen. Sie sollen das Vakzin der Firma AstraZeneca erhalten, das vor allem für Menschen unter 65 Jahren – und damit zum Beispiel für die arbeitende Bevölkerung und Menschen mit Behinderungen – empfohlen wird. Zudem wird Magdeburg auch wieder Impfstoff des Unternehmens Moderna erhalten. Hierfür sollen dann die Impfstrecken im Impfzentrum erweitert werden. Das Moderna-Vakzim geht zunächst ausschließlich an Menschen über 80 Jahre.

Ist eine stetige Belieferung mit den verschiedenen Impfstoffen abgesichert, kann das Magdeburger Impfzentrum zusätzliche Impftermine anbieten und zu diesem Zweck auch die Taktung der künftigen Termine erhöhen. Selbst Impftermine an den Wochenenden könnten dann bereitgestellt werden. Hierbei ist die Landeshauptstadt Magdeburg aber wie alle deutschen Kommunen von den von der Bundesregierung ausgehandelten Impfstofflieferungen abhängig. Die Landeshauptstadt hat sich zudem die Dienste der mobilen Impfteams erst einmal bis zum 30. Juni gesichert. Diese arbeiten parallel zum Impfzentrum.
Derzeit werden die Impftermine zum einen online auf www.magdeburg.de/Impfen vergeben.

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