Projekt einer neuen biologischer Vielfalt

Landrat Martin Stichnoth informiert sich in Begleitung von Dezernentin Petra Naumann und Matthias Wilcke, Leiter des kreislichen Natur- und Umweltamtes, auf den Weideflächen der Agrargenossenschaft Emden über das Projekt „Mit Wasserbüffeln und Exmoorponys zu einer neuen biologischer Vielfalt“.

Angesehen und fotografisch mit der Handykamera durch den Landrat  dokumentiert. Martin Stichnoth informiert sich über das Projekt „Mit  Wasserbüffeln und Exmoorponys zu einer neuen biologischer Vielfalt“. Foto: Landkreis
Angesehen und fotografisch mit der Handykamera durch den Landrat dokumentiert. Martin Stichnoth informiert sich über das Projekt „Mit Wasserbüffeln und Exmoorponys zu einer neuen biologischer Vielfalt“. Foto: Landkreis

Landkreis/Emden (pm). Den fachlichen Part übernehmen Katrin Windel und Jörg Brämer von der unteren Naturschutzbehörde des Landkreises Börde. Schon in den 1990er Jahren wurden mehrere nach dem Naturschutzgesetz erforderliche naturschutzrechtliche Ausgleichs- und Ersatzmaßnahmen im Zuge der Verbreiterung der Autobahn A2 umgesetzt. Die Region: das Seelsche Bruch liegt zwischen Hakenstedt, Uhrsleben, Erxleben/Eimersleben, Ummendorf und Ovelgünne. Das Ziel besteht darin, das anfallende Niederschlagswasser durch Wehre und Stauanlagen im Gebiet zu halten. Jedoch stellte sich von 2011 bis 2013 wegen hoher Niederschläge heraus, dass das Konzept nicht aufging.

Aufgrund der hohen Wasserstände entstand vorübergehend ein Paradies für eine Vielzahl an Wasservögeln, während Kiebitz, Brachvogel, Bekassine keine Chance zum Brüten hatten - die Flächen standen noch unter Wasser. Hier kommt der Landkreis Börde ins Spiel. Die untere Naturschutzbehörde entwickelte die Idee der Haltung von Wasserbüffeln und Pferden. Die Diskussion mit den Partnern der Straßenbauverwaltung, dem Bundesforstbetrieb, verschiedenen Fachbehörden und nicht zuletzt mit den auf den Flächen tätigen Landwirten war nicht immer ganz einfach, aber am Ende zielführend.

Ausschlaggebend für die ersten sichtbaren Erfolge der Umstellung der Flächennutzung und für die Ausrichtung der Bewirtschaftung auf eine Erhöhung der Biodiversität des Seelschen Bruchs war die Geschäftsführung der Agrargenossenschaft Emden. Die Geschäftsführerin Silke Fischer und Vorstandsmitglied Michael Daul sind mit ganzem Herzen dabei, wenn sie über ihre Tiere sprechen. Sie geben den Exkursionsteilnehmern Auskunft über die Wasserbüffel, Exmoorponys und Fleckvieh-Rinder, die auf einer zurzeit etwa 80 Hektar großen eingezäunten Teilfläche weiden.

Ihre Begeisterung wollen sie auch mit anderen Menschen teilen. Deshalb stellte die Agrargenossenschaft Emden einen Antrag auf Förderung für einen Aussichtsturm am Rande der Weidefläche. Die Tiere können sich auf der großen Fläche frei bewegen und stehen meist in getrennten Herden weit voneinander entfernt. Insbesondere die Fleckvieh-Rinder sind neugierig und kommen von weit her angelaufen, wenn sich Personen auf der Weide bewegen. Auch die Begleiter des Landrats hielten für ein paar Minuten den Atem an, als ca. 20 Kühe und ein Bulle an der Gruppe der Besucher vorbeiliefen, kurz stehen blieben und erst nach energischem Auftreten des Eigentümers ihren Weg auf den anderen Teil der Koppel fortsetzten.

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