Verein pilgert für guten Zweck

Pilgertour führte von Havelberg nach Magdeburg

Der Verein „Pro Krankenhaus Havelberg e.V.“, hervorgegangen aus dem Betriebsrat des KMG-Klinikums Havelberg, bat kürzlich um Hilfe beim Pilgern. Anlass war und ist die nicht vorhandene medizinischen Rund um die Uhr Versorgung in der Region Havelberg.

Einen von zahlreichen Zwischenstopps zwischen Havelberg und Magdeburg legten die Pilger für eine rund um die Uhr Versorung im Elb-Havel-Winkel bei Schulzens in Tangermünde ein.Fotos: privat
Einen von zahlreichen Zwischenstopps zwischen Havelberg und Magdeburg legten die Pilger für eine rund um die Uhr Versorung im Elb-Havel-Winkel bei Schulzens in Tangermünde ein.Fotos: privat

Altmark (pm/rh). Der Verein kämpft seit jeher für eine medizinische Grund- und Notfallversorgung am Standort Havelberg. Förderungen gegen das Abhängen der ländlichen Regionen. die Rekommunalisierung des Gesundheitswesens bundesweit und für die Reduzierung der Krankenkassen bundesweit. Das versorgungsnotwendige Krankenhaus in Havelberg im Landkreis Stendal stellte im September 2020 seinen Betrieb ein. Der Betreiber KMG machte das Krankenhaus dicht, mitten in einer globalen Pandemie. „Seit über einem Jahr kämpfen wir Woche für Woche für eine angemessene medizinische Versorgung der Bevölkerung in der Elb-Havel-Region. Bereits vor über einem Jahr haben wir 13.000 Unterschriften nach Magdeburg zur Ministerin für Arbeit, Soziales und Integration Frau Grimm-Benne gebracht“, heißt es vom Verein.

Verein Pro Krankenhaus Havelberg e.V. pilgert zur Landesregierung

Nun wurden erneut in Havelberg Unterschriften gesammelt. Mehr als 200 Betriebe, Vereine und Institutionen haben Ihre Unterschriften gegeben. Diese Unterschriften wurden nun jeweils an Ministerpräsident Dr. Reiner Haseloff, Ministerin Petra Grimm-Benne und Landrat Patrick Puhlmann überreicht werden. Aus diesem Grund unternahm der Verein eine Pilgertour von Havelberg nach Magdeburg. Der Weg führte entlang des Elbe-Radweges durch zahlreiche Orte. Oftmals wurden die Pilger dort nicht nur empfangen, sondern auch ein Stück begleitet. Das Beste aber war, dass unterwegs auch zahlreiche Mitmenschen die Resolution unterzeichneten und sogar Briefe mit nach Magdeburg gaben.

Am 22. April startete die Pilgerreise, die gestern im Ministerium für Arbeit, Soziales und Integration bei der Ministerin Grimm-Benne endete. Der Landrat bekam bereits am vergangenen Freitag per Fahrradkuriere, die nach der Demo in Tangermünde in Richtung Stendaler Landratsamt entsendet worden, seine Liste.

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