Ministerpräsident ehrt Halberstädter Gleimhaus-Chefin

Ministerpräsident Dr. Reiner Haseloff hat am Donnerstag vergangener Woche in der Staatskanzlei in Magdeburg Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland an zwei Bürgerinnen überreicht. Verliehen wurden die Orden von Bundespräsident Dr. Frank-Walter Steinmeier.

Dr. Ute Pott, Direktorin des Halberstädter Gleimhauses, erhielt am vergangenen Donnerstag das Verdienstkreuz am Bande, verliehen durch Ministerpräsident Dr. Reiner Haseloff. Foto: Staatskanzlei
Dr. Ute Pott, Direktorin des Halberstädter Gleimhauses, erhielt am vergangenen Donnerstag das Verdienstkreuz am Bande, verliehen durch Ministerpräsident Dr. Reiner Haseloff. Foto: Staatskanzlei

Magdeburg/Halberstadt (pm). Haseloff hob in seiner Laudatio besonders die Bedeutung ehrenamtlichen Engagements für unsere Gesellschaft hervor. „Ehrenamtlich engagierte Menschen übernehmen Verantwortung für sich und andere. Mit ihrem Engagement leisten sie sehr viel mehr, als sie müssten. Von diesem Mehrwert profitieren wir alle.“ Geehrt wurde Dr. Ute Pott, Halberstadt, mit dem Verdienstkreuz am Bande.

Die 55-jährige Direktorin des Gleimhauses in Halberstadt wurde für ihre großen Verdienste um die Kultur in Halberstadt und im Land sowie für ihr ehrenamtliches Engagement ausgezeichnet.  Haseloff hob hervor: „Sie beteiligen sich seit vielen Jahren an der Gestaltung unseres demokratischen Gemeinwesens. Sie vermitteln nicht nur erfolgreich zwischen verschiedenen Akteuren des Kulturbereiches, sondern ebenso zwischen einer breiten Öffentlichkeit und der wissenschaftlichen Fachwelt. Ihr großartiges kulturelles Engagement steht für einen wachen Bürgersinn und bürgerschaftliche Tugenden.“

Ebenfalls eine Verdienstmedaille erhielt Nina Sawtschenko, Sprachmittlerin aus Bernburg. Die 59-jährige Sprachmittlerin wurde für ihr herausragendes Engagement im sozialen Bereich ausgezeichnet. Sie hat sich vor allem in der Migrationsarbeit und im interkulturellen Bereich große Verdienste erworben. Haseloff würdigte die Leistungen mit den Worten: „Sie bauen Brücken und sind Mittlerin zwischen verschiedenen Welten und Kulturen. Wechselseitige Verständigungsprobleme und Informationsdefizite werden dadurch abgebaut. Es entsteht Vertrauen. Für viele Menschen sind Sie ein Vorbild. Mit Ihrer Tätigkeit unterstützen, ergänzen und erweitern Sie die Arbeit von Beratungsstellen und ermöglichen vielen Menschen gesamtgesellschaftliche Teilhabe. Das sind wichtige Voraussetzungen für eine gelungene Integration.“ 

Harz vergibt Impftermine per Post

Strategiewechsel: Anrufe für Impftermine nicht mehr nötig Ab Ende Februar werden Impftermine im Harz per…

„Bares für Rares“ bringt Gemm zurück

Gemälde von Walter Gemm im Europasaal ausgestellt Bild von Walter Gemm tauchte in der Sendung…

Bussenius Brüder gehen in Rente

Zwei Aras für Michael und Mathias Bussenius Nach 40 Jahren gehen die Bussenius Brüder in…