Innovatives Lehren sucht Nachahmer

Das Internationale Stiftungsgymnasium wurde in den Kreis der „Referenzschulen für kollegiales Lernen“ vom Lisa (Landesinstitut für Schulqualität und Lehrerbildung Sachsen-Anhalt) berufen und im nächsten dreijährigen Zyklus als Fort- und Weiterbildungszentrum für Sachsen-Anhalt fungieren.

Stolze Schulleiter des Stiftungsgymnasiums: Dr. Antje Reulecke und Mike Keune. Foto: Stiftungsgymnasium
Stolze Schulleiter des Stiftungsgymnasiums: Dr. Antje Reulecke und Mike Keune. Foto: Stiftungsgymnasium

Magdeburg (red). Mike Keune, Direktor des Gymnasiums dazu: „Diese Berufung freut die Kollegen und mich insbesondere, da wir als junge Schule dies als Auszeichnung unseres Profils und unserer bisherigen Arbeit verstehen, welche die Auswahljury des Landes überzeugt hat.“ Abgucken erwünscht, unter diesem Motto öffnen Referenzschulen als Schulen mit einer besonders erfolgreichen Schulentwicklung für Lehrkräfte aus Sachsen-Anhalt ihre Türen und laden zur Fortbildung ein.

Circa 1.000 Mitarbeiter arbeiten an zahlreichen Standorten in Sachsen-Anhalt. Im Jahr 2016 wurde die Stiftung mit dem Deutschen Arbeitgeberpreis für Bildung ausgezeichnet. Für ihre innovativen Projekte erhielt sie in der Vergangenheit mehrfach den Integrationspreis sowie den Demografiepreis des Landes Sachsen-Anhalt. In Magdeburg betreibt sie seit 2002 die Trilinguale Kita und seit 2005 die Dreisprachige Internationale Grundschule, der bundesweit ersten Grundschule dieser Art. Eine weitere Säule bildet die digitale Bildung, auch hier ist man Vorreiter, so sind alle Klassenzimmer mit Smartboards ausgerüstet. Im August 2018 öffnete das Internationale Stiftungsgymnasium, welches das Konzept der Grundschule fortführt.

Lehrkräfte erleben im Rahmen der Fortbildungsveranstaltungen vor Ort Unterricht und Schulalltag der innovativ und erfolgreich arbeitenden Referenzschulen, die in mindestens einem Bereich ihrer Schulentwicklung beispielgebend sind. Sie erhalten Informationen zu den jeweiligen pädagogischen und organisatorischen Hintergründen sowie Einblicke in den Entwicklungsprozess der Referenzschule bis zu ihrem aktuellen Stand. Diese neuen Erkenntnisse gleichen sie mit ihrem eigenen Handeln bzw. der Situation und aktuellen Fragestellungen ihrer eigenen Schule ab, um ihren eigenen Unterricht zu entwickeln beziehungsweise den Schulentwicklungsprozess an ihrer Schule zu unterstützen.

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