Mehr als 15.000 pendeln zum Job in das Salzland

Rund 25.000 Menschen pendeln auswärts

Einmal im Jahr erfolgt durch die Agentur für Arbeit Bernburg die Analyse der Pendlerverflechtungen. Das Ergebnis zeigt, dass mehr Menschen aus dem Salzlandkreis heraus pendeln als hinein.

Mehr als 15.000 Menschen pendeln täglich zur Arbeit in den Salzlandkreis. Grafik: Arbeitsagentur Bernburg
Mehr als 15.000 Menschen pendeln täglich zur Arbeit in den Salzlandkreis. Grafik: Arbeitsagentur Bernburg

Salzlandkreis (pm). 2007 sind 12.239 Einpendler in die Region des jetzigen Salzlandkreises zur Arbeit gependelt. Dreizehn Jahre später sind es genau 15.149 Frauen und Männer. Die Zahl der Männer und Frauen die zum Job in das Salzland einpendeln, ist gegenüber 2019 nur um vierzig Personen höher. Die Zahl der Einpendler stieg binnen der letzten dreizehn Jahre um mehr als 2550. Mitte 2020 pendelten 24.916 Menschen zur Arbeit außerhalb des Kreises. Erstmals ist ein Rückgang zum Vorjahr um 304 Pendler festzustellen. Die Differenz zwischen den Einpendlern und Auspendlern ist das sogenannte Pendlersaldo. Seit 2007 pendelten nur im Jahr 2018 weniger als 10.000 Menschen, genau 9.929 zum Job. Mitte 2020 betrug das Pendlersaldo im Salzland 9.767 Personen.

„Nach wie vor ist die Zahl der Männer und Frauen, die zur Arbeit außerhalb des Bernburger Agenturbezirkes pendeln deutlich höher, als die der Einpendler. Die Auswirkungen von Corona sind hier nur geringfügig spürbar. Ich erwarte, dass dennoch die Fachkräftenachfrage, nach Corona wieder gravierend in einigen Branchen zunehmen wird. Die Krise hat eventuell ältere Beschäftigte zu einem noch früheren Renteneintritt bewogen. Fast jeder dritte Beschäftigte geht in den nächsten Jahren in den Ruhestand,“ sagt die Bernburger Agenturchefin, Anja Huth und nennt Zahlen: „Wir verzeichneten, im Vergleich zum Juni 2019 einen Rückgang um fast 650 bei den sozialversicherungspflichtigen Beschäftigungen, 62.084 Menschen waren beschäftigt. Eine Ursache dafür sind nach meiner Einschätzung auch die immer älter werdenden Belegschaften, also die demografische Entwicklung. Unternehmen kennen zwar immer häufiger ihren mittel- und langfristigen Arbeitskräftebedarf, können aber nicht ohne weiteres Renteneintritte kompensieren.“ Telefon: 03471 6890 200, www.arbeitsagentur.de

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