Im Schnellkurs zum THW-Helfer

„Schnelldurchlauf“ beim THW Halberstadt

Wie so vielen Institutionen, die auf ehrenamtliche Helfer angewiesen sind, mangelt es auch dem Technischen Hilfswerk (THW) zwingend an Nachwuchs. Aus diesem Grund wurde in der vergangenen Woche ein „Schnellkurs“ angeboten, der die Freiwilligen innerhalb weniger Tage einsatzbereit macht.

Insgesamt vier Männer haben in dieser Woche gewissermaßen im „Schnelldurchlauf“ die Grundausbildung zum Helfer beim Technischen Hilfswerk durchlaufen. Der Nachwuchsbedarf ist hier, wie bei vielen Institutionen, die auf ehrenamtliche Helfer angewiesen sind, sehr groß. Foto: Dr. Maria Lang
Insgesamt vier Männer haben in dieser Woche gewissermaßen im „Schnelldurchlauf“ die Grundausbildung zum Helfer beim Technischen Hilfswerk durchlaufen. Der Nachwuchsbedarf ist hier, wie bei vielen Institutionen, die auf ehrenamtliche Helfer angewiesen sind, sehr groß. Foto: Dr. Maria Lang

Halberstadt (la). „Wir brauchen wirklich dringend Leute“, sagt Fachgruppenführer Hans-Joachim Odenbach, der gemeinsam mit Mirko Friedrich die Ausbildung leitet. Corona erschwere die ohnehin schwierigen Bedingungen noch zusätzlich – deshalb habe man die 3000 Euro aus der Kasse des Ortsverbandes (unter anderem für die Lohnkosten der „Lehrlinge“, die als Ausgleihch an die Arbeitgeber gezahlt werden) investiert und diese Woche ermöglicht.

Und so konnten Tom Tacke (22) aus Drübeck, Johannes-Peter Koelsch-Francke (22) aus Heudeber und die beiden Halberstädter Sven Kortmann (40) und Steffen Lastych (33) in kürzester Zeit die notwendigen Grundlagen lernen. Dazu gehören unter anderem eine Einführung in Technik und Maschinen (wie Motorsäge und Trennschleifer, aber auch der Betrieb eines Notstromaggregats), der Umgang mit Leinen und Leitern, das Wissen, wie man Lasten bewegt, was beim Bergen von Menschen zu beachten ist und vieles mehr.
Die Gründe für das Engagement der Männer, die im Berufsleben als Industrieelektroniker, Gießer, Koch und Kundenbetreuer tätig sind, sind vielfältig und reichen vom Technikinteresse über Aktive im Freundeskreis oder der Familie bis zum allgemeinen Wunsch, ehrenamtlich tätig zu sein.

In sechs Stationen zum THW-Helfer

Abgeschlossen wird die Grundausbildung dann, nach einem zusätzlichen Erste-Hilfe-Kurs in zwei Wochen, mit einer Prüfung, die neben dem theoretischen auch einen praktischen Teil mit sechs Stationen und 24 Aufgaben beinhaltet. Nach erfolgreichem Abschluss, von dem natürlich alle ausgehen, erfolgt dann die Entscheidung für die gewünschte Fachgruppe: Räumen, Sprengen, Pumpen, Bergen oder, ganz neu: Notversorgung/Notinstandsetzung. Was man hier lernt, ist auch im privaten und beruflichen Umfeld von Nutzen, sagt Ausbilder Friedrich, der für weitere Ehrenamtler gern die Werbetrommel rührt. Wer ebenfalls Interesse hat, den Ortsverband Halberstadt aktiv zu unterstützen, kann sich gern per E-Mail an TIM@THW-Halberstadt.de melden und online informieren unter THW OV Halberstadt: Startseite

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