Wieder freie Fahrt in Friedensau

Nach siebenmonatiger Bauzeit wurde am Dienstag, 24. November, die Ihle-Brücke in Friedensau offiziell freigegeben. Der Neubau war notwendig, da die alte Brückenkonstruktion in einem schlechten baulichen Zustand war. Die Gesamtkosten für das Projekt belaufen sich auf 1,5 Millionen Euro und wurden gänzlich aus Eigenmitteln des Landkreises finanziert. Die K 1006 ist wieder uneingeschränkt für den Verkehr nutzbar, allerdings finden noch bis zum 4. Dezember Restarbeiten im Nebenbereich der Straße statt.

Die Ihle-Brücke wurde am 24. November 2020 freigegeben. Von links: Andreas Marschner (Planungsbüro IBV), Henning Klapötke (Geschäftsführer Firma Ostbau), Tobias Koch (Kanzler der Theologischen Hochschule Friedensau), Cornelia Weise (Fachbereichsleiterin Gebäude- & Liegenschaftsmanagement Landkreis Jerichower Land) und Landrat Dr. Steffen Burchhardt vor der neuen Brücke. Foto: Landkreis
Die Ihle-Brücke wurde am 24. November 2020 freigegeben. Von links: Andreas Marschner (Planungsbüro IBV), Henning Klapötke (Geschäftsführer Firma Ostbau), Tobias Koch (Kanzler der Theologischen Hochschule Friedensau), Cornelia Weise (Fachbereichsleiterin Gebäude- & Liegenschaftsmanagement Landkreis Jerichower Land) und Landrat Dr. Steffen Burchhardt vor der neuen Brücke. Foto: Landkreis

Friedensau (pm/trt). Für die bauliche Umsetzung war eine Erhöhung des Brückenbauwerkes um circa 75 Zentimeter notwendig, in deren Zuge auch die K 1006 auf einer Länge von 260 Metern angepasst und grundhaft ausgebaut wurde. Vor Realisierung des Neubaus musste zunächst die bestehende Brücke komplett abgerissen werden. Um Fußgängern und Radfahrern weiterhin eine Überquerung der Ihle zu ermöglichen, wurde für die Zeit der Baumaßnahme eine Behelfsbrücke errichtet. Die neue Brücke weist nun eine nutzbare Breite von 9 Metern auf, davon entfallen jeweils 3,25 Meter auf die beiden Fahrstreifen und je 1,50 Meter auf die Seitenbereiche inklusive Brückengeländer. Zur Erfüllung der umweltrechtlichen Auflagen wurden im Brückenbereich entlang der Ihle sogenannte Otterbermen gebaut, welche den Tieren eine gefahrlose Querung der K 1006 ermöglichen sollen. Die Fahrbahnbreite auf dem sanierten Teilstück der K 1006 beträgt sechs Meter.

„Mit der Fertigstellung der neuen Ihle-Brücke schließen wir ein wichtiges Bauprojekt für die Region ab, da sie für den zwischen- und überörtlichen Verkehr von großer Bedeutung ist. Dank der guten Zusammenarbeit zwischen allen Beteiligten konnten dabei auch unvorhersehbare Probleme umgehend gelöst und eine Verzögerung im Bauablauf kleingehalten werden“ lobt Landrat Dr. Steffen Burchhardt. Während der Abrissarbeiten wurde außerdem festgestellt, dass sich im Fundament der alten Brücke nicht verzeichnete Bohrpfähle befanden. Diese mussten anschließend mit viel Aufwand entfernt werden, ehe dann die Planungsunterlagen angepasst werden konnten.

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