Familien trauern um Tote vom Zugunglück in Hordorf

Der Landkreis Börde gedachte am vergangenen Donnerstag und Freitag der Toten vom Zugunglück von Hordorf vor zehn Jahren. Am 29. Januar 2011 ereignete sich in der Nähe von Hordorf ein folgenschweres Zugunglück. Ein Personenzug stieß im Begegnungsverkehr mit einem Güterzug zusammen. Zehn Menschen kamen ums Leben, 23 Personen wurden zum Teil schwer verletzt.

Kurze Zeit nach dem Zugunglück in Hordorf lagen bereits erste Blumen in Nähe der Unglücksstelle. Foto: Hardy Gertz (Archiv)
Kurze Zeit nach dem Zugunglück in Hordorf lagen bereits erste Blumen in Nähe der Unglücksstelle. Foto: Hardy Gertz (Archiv)

Bördekreis (pm/hge). Landrat Martin Stichnoth: „Nach zehn Jahren ist das Zugunglück von Hordorf so gegenwärtig, als wäre es gestern geschehen. Die schrecklichen Bilder bleiben im Kopf. Damals wie heute sind meine Gedanken bei den Familien und Angehörigen der Opfer und der Geschädigten. Es ist ein unfassbares Leid, einen geliebten Menschen zu verlieren. Wir trauern mit den Familien und Angehörigen.“

Kurz nach dem Zugunglück legten Menschen Blumen ab

Einer, der kurz nach dem Geschehen mit dem damaligen Kreisbrandmeister Horst Nitzer vor Ort war, ist Matthias Schumann, heute Kreisbrandmeister im Landkreis Börde, war er damals Chef der Technischen Einsatzleitung des Landkreises. „Mein erster Gedanke, so etwas kann nicht passieren. Das war aber nur eine Schaltsekunde, denn das Geschehen war unmittelbar real. So schwierig wie die Lage war, so strukturiert liefen dann die Rettungsarbeiten. Die Aus- und Weiterbildung unsere Kameraden ist ein zentrales Instrument, um in der Not wirkungsvoll zu helfen.“

„Stichnoth und Schumann im Namen des Landkreises Börde und des Kreistages: „Danke allen Einsatzkräften und Menschen, die alarmiert durch die Integrierte Leitstelle des Landkreises Börde an den Rettungsarbeiten in Hordorf beteiligt waren. Der Dank gebührt gleichfalls den Kameraden der Freiwilligen Feuerwehren, den Rettungsdiensten, den Notfallseelsorgern, der Polizei, dem Technischen Hilfswerk, der Stadt Oschersleben, den Oscherslebern, die als Ersthelfer an der Unfallstelle geholfen haben sowie allen ungenannten Menschen, die in den schweren Stunden helfend zur Seite standen.“

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