"Ich bin stolz auf mein Team"

Ärzte und Pflegekräfte stehen seit Beginn der Corona-Pandemie im Fokus der medialen Aufmerksamkeit. Doch auch das Reinigungspersonal in Kliniken leistet als „stiller Helfer“ einen wichtigen Beitrag. Anlässlich des Tages der Reinigungskraft am 8. November berichtete Marion Huber, Leiterin Reinigung in der Helios Fachklinik Vogelsang-Gommern, über die veränderten Arbeitsbedingungen.

Das Team der Reinigung in der Helios Fachklinik Vogelsang-Gommern. 
Fotocredit: Helios Kliniken
Das Team der Reinigung in der Helios Fachklinik Vogelsang-Gommern. Fotocredit: Helios Kliniken

Gommern (pm). „Damit wir in allen Bereichen und zu jeder Zeit die hohen Anforderungen an die Sauberkeit unserer Klinik erfüllen, arbeitet unsere Reinigung nach dem Stand der Technik und mit festgelegten Standards“, sagt Marion Huber, Leiterin der Reinigung in der Helios Fachklinik Vogelsang-Gommern. Mittlerweile gehören auch Haube, Schutzbrille, Mundnasenschutz, Schutzkittel und Handschuhe zur Ausrüstung jeder Reinigungskraft in den Helios Kliniken. „Diese Ausrüstung benötigen wir aber nur bei der Reinigung von Isolier-Zimmern“, so Marion Huber.

Oft würden sich Patienten oder Angehörige über eine vermeintlich nachlässige Reinigung wundern, etwa wenn eine Reinigungskraft ohne Wasser wischt oder nur mit einem feuchten Tuch Flächen reinigt. Dabei läuft die Reinigung im Krankenhaus professioneller als der normale Hausputz ab. „Die Reinigung der Patienten-Bereiche im Krankenhaus ist grundsätzlich desinfizierend, d.h. dem Wasser wird ein Desinfektionsmittel beigemischt. Die Wischbezüge für die Fußbodenreinigung sind mit einem Reinigungskonzentrat vorgetränkt. Dieses Reinigungsmittel hat eine sehr kurze Einwirkzeit. Jeder Wischmopp reicht genau für ein Patientenzimmer und wird anschließend in der Waschmaschine gewaschen. Für das Badezimmer wird ein zusätzlicher Mopp genutzt“, erläutert Huber. „Für das Bad nutzen wir Tücher in drei unterschiedlichen Farben: rot für das WC, gelb für Fliesenwände und Wachbecken, blau für Oberflächen im Patientenzimmer.“

Mithilfe einer speziellen Falttechnik, die Mitarbeiter in der Reinigung üben, würden alle Seiten eines Reinigungstuchs genutzt – eine neue, ungenutzte Seite pro Fläche. Auch die Reinigungstücher würden immer nur in einem Patientenzimmer genutzt und anschließend gewaschen. So würde eine Keimverschleppung in ein anderes Zimmer nicht stattfinden. „In einem mittelgroßen Klinikum kommen am Tag etwa 2.000 Wischmopps und 2.500 Reinigungstücher zum Einsatz – pro Patientenzimmer jeweils nur ein Set. Nach einmaligem Gebrauch werden sie in einer Industriewaschmaschine mit antibakteriellem Waschmittel hygienisch aufbereitet“, erklärt die Leiterin weiter. Rund 11.431 Quadratmeter hält das Team der Reinigung in der Helios Fachklinik Vogelsang-Gommern sauber. „Ich bin stolz auf mein Team und möchte allen herzlich für die tägliche Arbeit danken. Gerade in dieser herausfordernden Zeit ist die Solidarität und der Zusammenhalt spürbar. Unsere Arbeit ist wichtig“, so Marion Huber.

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