Tierschützer danken Beck für Hundeboxen

Der gebürtige Halberstädter Tobias Beck ist leidenschaftlicher Spieler mit einem Zusatzprojekt "Hundeboxen". Doch nicht Fußball, Poker oder Monopoly – der Berufssoldat ist Fan eines Landwirtschafts-Simulationsspiels, dass er so erfolgreich spielt, dass er bereits zahlreiche Fans hat, die ihm dabei im Internet zusehen.

Freude über die neuen Hundeboxen: Christin Böer mit Hund Spike, Florian Hartmann (stellv. Tiergartenleiter), Waltraud Hammer und Jörn Hariefeld, Denny Behrendt (Harzer Blitzergruppe) und Oberbürgermeister Daniel Szarata (v.l.) an einer der drei neuen Hundehütten. 
Foto: Dr. Lang
Freude über die neuen Hundeboxen: Christin Böer mit Hund Spike, Florian Hartmann (stellv. Tiergartenleiter), Waltraud Hammer und Jörn Hariefeld, Denny Behrendt (Harzer Blitzergruppe) und Oberbürgermeister Daniel Szarata (v.l.) an einer der drei neuen Hundehütten. Foto: Dr. Lang

Halberstadt (la). In dieser seiner Community wollte er nun Spenden für einen guten Zweck sammeln. Selbst Hundebesitzer fiel ihm schnell das Hundehaus in der Halberstädter Fundtierunterkunft als Empfänger ein. Unterstützt vom damaligen Landtagsmitglied Daniel Szarata, der Harzer Blitzergruppe und lokalen Unternehmen, die alle die Werbetrommel für die Aktion rührten, kamen stolze 1700 Euro zusammen. Eine Summe, mit der selbst Tobias Beck nicht gerechnet hatte. Coronabedingt dauerte die Übergabe und vor allem die Verwendung des Geldes etwas länger – doch nun ist es vollbracht. Kürzlich luden Tierschutzverein und der Freundeskreis der Fundtierunterkunft zur offiziellen Ergebnispräsentation ein. Waltraud Hammer, Vorsitzende des Tierschutzvereins, und das gesamte Team bedankte sich herzlich. Leider konnte Tobias Beck nicht persönlich vor Ort sein.

Neben Lammellenvorhänge für den Übergang vom Innen- zum Außenbereich wurden von der Spendensumme drei Hundehütten gekauft. Die Entscheidung für die Verwendung des Geldes sei dabei sehr schwer gefallen, da so vieles benötigt würde, berichtet Jörn Hariefeld vom Freundeskreis. Die Hütten hätte man schließlich in Wernigerode gekauft. Sie sind unterschiedlich groß, aus Holz und im Gegensatz zu den alten Hütte vor allem isoliert. Die Dächer sind abnehmbar und die Hütten so, auch Dank der Matten im Inneren, leichter zu reinigen.

Fester Boden für Hundeboxen gesucht

Aufgebaut wurden die Hütten von Mitgliedern des Freundeskreises und des Tiergartens in einem gemeinsamen Arbeitseinsatz.
So groß die Freude über die Hütten ist, seien doch auch noch sehr viele andere Wünsche offen – die Liste ist lang. Tierpflegerin Christin Böer erklärt: „Zum einen brauchen die Hütten noch einen festen Untergrund, damit sie nicht im Nassen stehen und das Holz anfängt zu gammeln. Auch eine generelle Lösung für den Untergrund hier im Außenbereich wäre toll. Am dringendsten wäre jedoch eine Heizung in unserem Innenbereich. Hier haben wir bisher nur Radiotoren und das Wasser in den Näpfen in den Gehegen gefriert uns im Winter. Und auch von den Hütten werden noch weitere benötigt.“ Wer helfen kann und will, kann sich gern an den Tierschutzverein wenden. Folgen Sie dem Link.

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