Gefahrenlagen aus der Luft erkunden

Wie oft sind die Einheiten des Katastrophenschutzes und der Feuerwehren gefordert, vor taktischen Entscheidungen eine „unübersichtliche“ Lage zu erkunden? Landrat Martin Stichnoth, im Katastrophenfall mit dem Landkreis Börde zuständig als untere Katastrophenschutzbehörde, ist verantwortlich, mit einem Stab im Ereignisfall Gefahren von der Bevölkerung abzuwenden.

Volksstimmeredakteur Jens Kusian (rechts im Bild) überzeugt sich gemeinsam mit Kreisbrandmeister Matthias Schumann und Abschnittsleiter Dirk Bischoff von den  Einsatzmöglichkeiten der Drohne. Foto: Landkreis Börde
Volksstimmeredakteur Jens Kusian (rechts im Bild) überzeugt sich gemeinsam mit Kreisbrandmeister Matthias Schumann und Abschnittsleiter Dirk Bischoff von den Einsatzmöglichkeiten der Drohne. Foto: Landkreis Börde

Haldensleben (pm). Der Einsatz einer Drohne kann dabei sehr hilfreich sein, sagt Stichnoth. „Bei einem Gefahrgutunfall, beispielsweise mit explosiven Stoffen auf der Autobahn oder auf der Schiene, sind die alarmierten Einheiten gefordert, die Lage zu erkunden. Bei solchen Einsätzen riskieren Kameraden unter Umständen ihre Gesundheit oder sogar ihr Leben. Ab sofort kann unsere Drohne Klarheit und Übersicht verschaffen, um richtige und wichtige Einsatzentscheidungen treffen zu können.“

Probeweise hat die Drohne bei einem Pressetermin Luftbilder über Kronesruhe in Haldensleben aufgenommen. Landrat Martin Stichnoth weiß die Drohne bei Kreisbrandmeister Matthias Schumann oder bei einem der beiden Abschnittsleiter in guten Händen. Die Landkreis-Drohne befindet sich einsatzbereit an Bord des Fahrzeuges von Kreisbrandmeister Matthias Schumann oder bei einem der beiden Leiter der Feuerwehrabschnitte des Landkreises Börde. „Wird die Drohne gebraucht, dann können wir sie schnell an den Ort des Geschehens bringen, um Klarheit zu schaffen“, sagt der Kreisbrandmeister. „Für das Auffinden von vermissten Personen in weiträumigen und unübersichtlichen Flächen, zum Beispiel in Wäldern, haben wir auch eine Wärmebildkamera an Bord.“

Stichnoth und Schumann haben mit Unterstützung eines Sponsors die Idee der Anschaffung dieser Technik kurzfristig in die Tat umgesetzt. Auch für die Öffentlichkeitsarbeit ist die Technik sehr gut geeignet. Übersichtlich und hochauflösende Fotos können den Medien geliefert - und der Bevölkerung über die sozialen Medien und die Internetseite des Landkreises Börde angeboten werden. Denn Informationen der Bevölkerung und Dokumentation der Ereignisse sind zwei Themen, die durch die Öffentlichkeitsarbeit im Krisenfall zu bedienen sind, wie Landrat Stichnoth und die Experten der Retter im Notfall wissen.

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