Endspurt: 1,3 Mio. für 22 Förderprojekte

Arbeitsgruppe unter Druck: Förderprojekte bis Ende 2022 abschließen

Die Lokale Aktionsgruppe „Colbitz-Letzlinger Heide“ geht am Ende der Leader-Förderphase noch einmal mit 22 Projekten ins Rennen. Dafür stehen insgesamt etwa 1,3 Millionen Euro zur Verfügung. Das große Problem: alle Vorhaben können erst nach ihrer Bestätigung durch das Landesverwaltungsamt begonnen werden und sind zwingend bis Ende 2022 abzuschließen.

Das Museum Wolmirstedt auf der dortigen Schlossdomäne ist eins der 22 Förderprojekte. Dort soll mit EU-Fördermitteln ein Fahrstuhl eingebaut werden. Foto: Margitta Häusler
Das Museum Wolmirstedt auf der dortigen Schlossdomäne ist eins der 22 Förderprojekte. Dort soll mit EU-Fördermitteln ein Fahrstuhl eingebaut werden. Foto: Margitta Häusler

Wolmirstedt (pm). Jetzt beginnt also ein echter Endspurt. Die 2014 begonnene Förderphase, die eigentlich schon 2020 auslaufen sollte, endet im kommenden Jahr.  Seit 2014 wurden 22 Projekte der Lokalen Aktionsgruppe bestätigt und zum großen Teil auch schon umgesetzt, darunter die Errichtung von zwei Wanderreitstationen in der Heide, die Sanierung von Kirchen, die Revitalisierung des Bahnhofs Wolmirstedt, die jetzt noch läuft.  Rund 1,6 Millionen Euro standen und stehen dafür bereit.

Jetzt sollen in der Endphase noch einmal 22 Projekte umgesetzt werden und das in knapp einem Jahr. In dieser Endphase stehen für die LAG „Colbitz-Letzlinger Heide“ rund 1,3 Millionen Euro bereit. Kommunen, Vereine und Unternehmen hatten bis Februar 25 Vorhaben für die Prioritätenliste 2021/22 eingereicht – von der neuen Sudhausanlage über den Fitness-Parcours eines Feriendorfes und den neuen Rettungsturm am Jersleber See bis zur Sanierung eines Kirchenschiffes, um nur einige zu nennen.

Doch nur 22 Vorhaben schafften es auf die vom LAG-Vorstand beschlossene Listem denn für mehr würden die EU-Mittel aus dem Landwirtschaftsfonds zur Entwicklung des ländlichen Raumes (ELER) nicht reichen. Inzwischen hat das Management die Unterlagen beim Landesverwaltungsamt in Halle eingereicht. Von dort wird kurzfristig eine Freigabe der Prioritätenliste erwartet. Sobald dies erfolgt ist, wird das Management alle Antragsteller direkt informieren, ob ihr Vorhaben bestätigt wurde oder nicht. Erst danach sind durch die Projektträger die Förderanträge bei der Behörde einzureichen.

Das soll bis spätestens 1. Oktober 2021 erfolgen. Sollten Antragsteller ihr Vorhaben zurückziehen, könnten andere nachrutschen, so sieht es ein Beschluss der Lokalen Aktionsgruppe vor. Für jeden Projektträger ist der Zeitdruck groß. Die Maßnahmen müssen Ende 2022 nicht nur begonnen, sondern auch abgeschlossen sein. Denn danach beginnt eine neue Leader-Förderphase. Landesweit agieren 23 Lokale Aktionsgruppen. Ihnen sind bislang 1.086 Projekte bewilligt worden.

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