Entdeckerserie macht in Bergzow Station

Nur Mecklenburg-Vorpommern und Brandenburg haben eine noch dünnere Besiedlung als Sachsen-Anhalt. Bei uns leben gerade mal 109 Einwohner pro Quadratkilometer. Also raus aus der Stadt und ab aufs Land. Hier gibts noch gute Luft, wenig Verkehr, hier können sich Tiere und Pflanzen so richtig austoben. Und die Menschen natürlich auch. Perfekt also für die „Dorfgeschichten“ von MDR Sachsen Anhalt Heute, bei denen die Menschen im Dorf die Stars sind. Jeden Samstag erzählt das MDR-Fernsehmagazin ihre kleinen und feinen Geschichten Um diese einzusammeln, sind drei bekannte MDR-Moderatoren abwechselnd als Reporter unterwegs: Susi Brandt, Sascha Fröhlich und Andreas Neugeboren.

In der Reihe „Dorfgeschichten“ war der MDR diesmal in Bergzow zu Gast.
Foto: MDR/Heiko Cinibulk
In der Reihe „Dorfgeschichten“ war der MDR diesmal in Bergzow zu Gast. Foto: MDR/Heiko Cinibulk

Bergzow (pm/trt). Wo sie sich für die Sachsen-Anhalt-Entdecker-Serie umschauen, wird nach dem Zufallsprinzip ermittelt. Irgendwo in Sachsen-Anhalt. Kleine Orte, unter 1.000 Einwohnern, in denen der MDR selten oder vielleicht noch gar nicht mit der Kamera war. Mit einem Kamerateam fahren sie in den Ziel-Ort und begeben sich auf Entdeckungstour - ohne Drehbuch und ohne Termindruck. Und das wird spannend: zufällige Begegnungen auf der Dorfstraße, am Gartenzaun, im Rinderstall, beim Bäcker oder auf dem Dorfplatz. So erfahren die MDR-Reporter persönliche Dinge ihrer Begleiter und darüber hinaus auch interessante Geschichten zum Dorf.

Für die „Dorfgeschichten“-Folge, die am Samstag, 9. Januar, um 19 Uhr zu sehen war, war MDR-Moderatorin Susi Brandt mit ihrem Team nach Bergzow gefahren. MDR-Moderatorin Susi Brandt, die diesmal das Dorf in der Gemeinde Elbe-Parey besucht, folgt den Hardrock-Klängen von Led-Zeppelin und landet am offenen Fenster von Michael Vollenschaar. Der ist absoluter Rockfan, besuchte mit seinem Bruder Heiko, der nebenan wohnt, schon unzählige Konzerte mit Rockbands wie Deep Purple, Rammstein oder In Extremo. Stolz präsentieren die Brüder die alten gesammelten Konzertkarten. „Die Musik hilft mir auch sehr“, sagt Michael, der eine schwere Erkrankung hatte, „mit der Musik kämpfe ich mich jedes mal wieder nach oben“, lächelt der Musikfan. Ein großer Traum von ihm ist ein Besuch beim Wacken-Festival.

Die 11-jährige Finja Köhler geht gerade mit ihrer Basset-Dame Bienchen im Dorf Gassi. Finja züchtet auch mehrere Hühnerrassen und ist im Geflügelzuchtverein. „Essen mag ich sie nicht, die sehen so toll aus, das ist das Großartige an der Zucht“, erzählt sie. In die Stadt will Finja nicht ziehen. „Auf dem Dorf lebt es sich ruhiger, hier lebt man mit den Tieren, es ist einfach entspannter“, schwärmt das Mädchen. Entspannt - zumindest bis kommende Woche - dann geht der Fernunterricht am Computer wieder los. „Das ist extrem schwierig und der letzte Fernunterricht musste ein paar Mal ausfallen, weil das Internet so schlecht ist“, bedauert Finja.

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