Hilfe für Nachbarn in Ströbeck

Nachbarschaftshilfe der ganz besonderen Art wurde dieser Tage zwischen Ströbeck und Danstedt praktiziert: Maik Grabach, Vorsitzender des Fördervereins der Freiwilligen Feuerwehr Danstedt, hatte eine Spendenaktion zugunsten des Nachbarortes initiiert und bei ortsansässigen Firmen und Vereinen um Mithilfe gebeten.

Danstedts Ortsbürgermeister Armin Lidke (re.) übergibt 600 Euro gesammelte Spenden fürs Schachmuseum an Ströbecks Ortsbürgermeister Jens Müller (li.) und Gudrun Uehre, Kassenwartin des Schachvereins. Foto: Dr. Maria Lang
Danstedts Ortsbürgermeister Armin Lidke (re.) übergibt 600 Euro gesammelte Spenden fürs Schachmuseum an Ströbecks Ortsbürgermeister Jens Müller (li.) und Gudrun Uehre, Kassenwartin des Schachvereins. Foto: Dr. Maria Lang

Speziell sollte damit dem Schachdorf bezüglich des im November vergangenen Jahres abgebrannten Schachmuseums unter die Arme gegriffen werden. „Wir haben zwar auch in Danstedt eigene Baustellen“, gesteht Ortsbürgermeister Armin Lidke mit einem Augenzwinkern, „aber hier zu helfen war uns allen ein großes Bedürfnis.“ Die beiden Orte verbinde eine langjährige Freundschaft, auch seien viele der Danstedter früher im Schachdorf zur Schule gegangen, berichtet Armin Lidke. „Mit dieser Spendenaktion wollen wir ein Zeichen der Verbundenheit und der Solidarität setzen, für unsere Nachbarn und Freunde aus dem Schachdorf – über Gemeinde- und Stadtgrenzen hinaus“, so der Ortsbürgermeister. Sein Amtskollege, Ströbecks Ortsbürgermeister Jens Müller, freute sich sehr über die Geste und nahm die Spende gemeinsam mit Vertretern des Schachvereins dankend entgegen.

Über den aktuellen Stand bezüglich des Museums berichtet er: „Die Immobilie des alten, zum Teil abgebrannten Museums wird derzeit mithilfe der Versicherungssumme abgerissen beziehungsweise saniert, um sie anschließend zum Verkauf anbieten zu können. Das Museum zieht dann um ins Bürgerhaus, für dessen Um- und Ausbau wir bereits einen Förderantrag gestellt haben.“ Sobald dieser bewilligt sei, was hoffentlich in den nächsten tagen und Wochen geschehe, gäbe es diesbezüglich weitere Infos, so Müller.
Die Inhalte des Museums seien zu 90 Prozent durch den schnellen Einsatz der Feuerwehr gerettet worden, ein Teil befände sich noch bei Restauratoren in ganz Deutschland, einige wenige seien jedoch durch den Brand für immer verloren. Spenden benötige man vor allem für den Innenausbau und die Innenausstattung des neuen Museums, denn der gestellte Förderantrag beträfe nur den Baukörper, erläutert Jens Müller. Insgesamt seien bis dato über 22.000 Euro an Spenden zusammengekommen – plus jetzt aktuell die 600 Euro aus Danstedt.

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