Vertrag mit codia Softwaresysteme unterschrieben

Die Vorbereitungen zur Einführung der eAkte (elektronische Akte) in der Verwaltung des Landkreises Börde laufen in diesen Wochen auf Hochtouren. Die Software ist im Datenverarbeitungssystem des Landkreises Börde implementiert. Die ersten digitalen Akten werden für Angelegenheiten der Sozialverwaltung angelegt. Weitere Bereiche folgen. Nach einer öffentlichen Ausschreibung wurde der Zuschlag für die Implementierung eines Dokumentenmanagementsystems an die Firma codia Softwaresystem vergeben.

Der Vertrag für die Implementierung des beauftragten DMS hat Landrat Martin Stichnoth unterschrieben.  Aus Meppen war Udo Schillingmann (im Hintergrund) zugeschaltet. Beim Landkreis Börde leitet Amtsleiter Rüdiger Mages (li.) die Umsetzung des Projektes. Fotos Uwe Baumgart.
Der Vertrag für die Implementierung des beauftragten DMS hat Landrat Martin Stichnoth unterschrieben. Aus Meppen war Udo Schillingmann (im Hintergrund) zugeschaltet. Beim Landkreis Börde leitet Amtsleiter Rüdiger Mages (li.) die Umsetzung des Projektes. Fotos Uwe Baumgart.

Bördekreis (pm). Die Vertragsunterzeichnung fand pandemiebeding per Video-konferenz statt. Für Landrat Martin Stichnoth ein wichtiger Meilenstein, um mit dem Einsatz digitaler Informationstechnologien das Verwaltungshandeln des Landkreises Börde künftig schneller, kostengünstiger und transparenter zu machen. „Das ist ein Mammutprojekt“, weiß Stichnoth. „Unsere Verwaltung wird damit noch dienstleistungsorientierter, wie vom Gesetzgeber gefordert.“ Projektverantwortlicher Rüdiger Mages, Leiter des Amtes für Gesundheit und Verbraucherschutz, bringt eine Menge Erfahrung aus dem Jobcenter Börde mit. Dort hat er vor einiger Zeit an der Einführung der „eAkte“ mitgearbeitet. Den personellen Aufwand beschreibt er mit den Worten „das ist ein 70/30-Projekt. 70 Prozent Organisationsaufwand und 30 Prozent IT.“ In den nächsten Wochen wird die erforderliche Hardware angeschlossen, zum Beispiel sind das Scanner, um die Unterlagen des Antragstellers digitalisieren zu können. Schon heute weist Mages darauf hin: „Nach dem Scanvorgang werden die eingereichten Papierunterlagen des Antragstellers rechtssicher vernichtet. Von daher muss darauf geachtet werden, dass keine Originale eingereicht werden.“

Die eAkte erleichtert die Verwaltungsarbeit, die zunehmend, nicht nur wegen der Pandemie, beim Landkreis Börde mobil organisiert wird. „Das spart Ressourcen“, sagt Landrat Martin Stichnoth. „Durch den mobilen Zugriff auf die Akten können Beschäftigte Verwaltungsabläufe außerhalb des Büros bearbeiten. Und genau deshalb dränge ich jetzt schon auf Umsetzung. Wir wollen, wenn die Fristen des Gesetzgebers zur Realisierung greifen, fertig sein. Und wir wollen und müssen sparsam mit unseren Haushaltsmitteln, also mit dem Geld des Steuerzahlers, umgehen.“ Udo Schillingmann unterstreicht die Vorteile für die Verwaltung: „Das Verwaltungshandeln der Kreisverwaltung lässt sich mit der elektronischen Aktenführung effizienter und flexibler gestalten. Die Anträge sowie Verwaltungsvorgänge können zügiger und fristgerecht bearbeitet werden. Das spart Zeit - für die Bürger sowie Unternehmen im Landkreis und entlastet die Mitarbeiter der Kreisverwaltung.“

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