BNE bringt Umweltakteure und Bildungssuchende zusammen

BNE feiert digitale Premiere: Ein neues Portal bringt Akteure mit Bildungssuchenden zusammen und bündelt die Angebote. Für Projekte gibt es Fördermittel. Umweltministerin Prof. Dr. Claudia Dalbert hat kürzlich das neue Portal „Bildung für nachhaltige Entwicklung“ freigegeben.

Das Onlineportal BNE soll die Menschen befähigen, die Welt nachhaltig und gerecht zu gestalten: Dafür steht das UNESCO-Weltaktionsprogramm: Bildung für nachhaltige Entwicklung.
Foto: Gerd Altmann/ Pixabay
Das Onlineportal BNE soll die Menschen befähigen, die Welt nachhaltig und gerecht zu gestalten: Dafür steht das UNESCO-Weltaktionsprogramm: Bildung für nachhaltige Entwicklung. Foto: Gerd Altmann/ Pixabay

Magdeburg (red.) Die Webseite informiert zu allen Belangen der Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) in Sachsen-Anhalt. Eine Kartendarstellung und einfache Filterfunktionen unterstützen beim Finden von Bildungsangeboten. „Eine Streuobstwiese pflegen? Insekten am Wasser beobachten? Den Wald entdecken? In der Natur gemeinsam etwas kochen? Wer nach Möglichkeiten der Bildung für nachhaltige Entwicklung sucht, wird auf unserer neuen Webseite fündig. Die Plattform bringt die Akteure zusammen und bündelt die vielfältigen Angebote in unserem Land. Ich freue mich, dass das Portal jetzt mit den ersten 59 Angeboten von 11 Einrichtungen startet. Von heute an wird es wachsen“, sagte die Ministerin. Interessierte BNE-Anbietende können sich über ein Registrierungsformular mit ihren Angeboten zur Veröffentlichung anmelden. Die Teilnahme am BNE-Portal ist für die BNE-Anbietenden freiwillig und kos­tenfrei. „Zu BNE gehören auch Themen wie Frieden oder gesunde Ernährung. Ich lade deshalb ausdrücklich alle BNE-Akteure ein, sich am Portal zu beteiligen und die eigenen Angebote zu präsentieren“, rief sie zur Teilnahme auf.

BNE vernetzt Umweltakteuer

Die Plattform ist ein weiterer Baustein zur Umsetzung des Leitbildes „Bildung für nachhaltige Entwicklung in Sachsen-Anhalt“. Vor anderthalb Jahren hatte schon die BNE-Koordinierungsstelle am Landeszentrum Wald ihre Arbeit aufgenommen und steht seitdem in engem Austausch mit den Einrichtungen im Land, die BNE anbieten. „Über das Portal können sich die BNE-Einrichtungen vernetzen und noch besser die Kontakte untereinander pflegen. Die BNE-Koordinierungsstelle mit Koordinatorin Susanne Schönewald pflegt als Chefredaktion die Webseite und steht für alle zentralen Fragen, insbesondere zur Zertifizierung, den Anbietern zur Verfügung. Von der Koordinierungsstelle werden außerdem Materialien zu Weiterbildung zur Verfügung gestellt“, erläuterte Dalbert die weiteren Ziele. Weiterhin stehen ab sofort rund eine Million Euro Fördermittel für Projekte, die die Umsetzung der Ziele der Nachhaltigkeitsstrategie des Landes verfolgen, zur Verfügung. Über die Richtlinien „Nachhaltigkeitsbildung“ können gemeinnützige Vereine und Verbände sowie Kommunen Gelder für Bildung für nachhaltige Entwicklung beantragen.

Die Höhe der Zuwendung beträgt bis zu 85 Prozent der förderfähigen Ausgaben. Für Pilot- oder Modellvorhaben gelten Ausnahmen zum Förderhöchstsatz. Die Zuwendung muss mindestens 8.000 Euro betragen. Bewilligungsbehörde ist das Landesverwaltungsamt. Die Antragsfrist für 2022 ist der 30, September 2021. Das BNE-Portal ist unter https://bne.sachsen-anhalt.de erreichbar. Informationen zur Förderung gibt es unter https://mule.sachsen-anhalt.de/umwelt/nachhaltigkeit.

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