Gemälde von Walter Gemm im Europasaal ausgestellt

„Back in town“ – zurück in der Stadt: 90 Jahre nach seiner Entstehung ist mit einem Gemälde vom Künstler Walter Gemm ein kleines Schätzchen in die Domstadt zurückgekehrt.

Bild von Walter Gemm tauchte in der Sendung "Bares für Rares" auf und ist nun, dank vielen Spendern zurück in Halberstadt. Foto: Dr. Maria Lang
Bild von Walter Gemm tauchte in der Sendung "Bares für Rares" auf und ist nun, dank vielen Spendern zurück in Halberstadt. Foto: Dr. Maria Lang

Halberstadt (la). Aufgetaucht war das Bild im September in der Fernsehsendung „Bares für Rares“, in deren Folge innerhalb kürzester Zeit eine Spendenaktion initiiert wurde, um das Gemälde nach Halberstadt zurückzuholen. Das Interesse der Halberstädter und ihre Spendenbereitschaft war so hoch, dass bereits im November das Gemälde an das Städtische Museum übergeben werden konnte (GA berichtete).

Im Anschluss wurde das großformatige Gemälde, das eine Ansicht des Holzmarktes aus dem Jahr 1930 zeigt, in der Werkstatt von Roswitha Dreysse aus Quedlinburg restauriert – und sogar für einen neuen Rahmen waren noch Spendengelder übrig. Auf der Suche nach einem würdigen Platz kam man schnell ins Gespräch mit der Sekundar- und Europaschule „Am Gröpertor“, wo es künftig als Dauerleihgabe des Museums ein Stück Gesichte vermittelt.

Gemm Gemälde - aufgetaucht, zurückgekauft und ausgestellt

„Hier kann es zum einen dazu dienen, Stadtgeschichte für die Schüler erlebbar zu machen“, erklärte Dr. Volker Bürger, Vorsitzender des Geschichtsvereins und Mit-Initiator der Aktion. „Auf der anderen Seite erreicht es zusätzlich viele Bürger aufgrund der hier im Europasaal stattfindenden Veranstaltungen und Kreistagssitzungen.“ „Um darüber hinaus eine noch größere Öffentlichkeit zu erreichen, haben wir bereits Gespräche mit den Rathauspassagen geführt, wo das Bild ebenfalls eine zeitlang hängen soll“, ergänzt Oberbürgermeister und Initiator Daniel Szarata, der sich an dieser Stelle nochmals bei allen Spendern herzlich bedankt. Als sichtbares Zeichen des Dankes laufen außerdem bereits Gespräche für die Erstellung einer Tafel, die, in Gemäldenähe aufgehängt, alle Spender verzeichnen wird.

Im Rahmen dieser Aktion seien dem Museum weitere Gemms als Schenkung angeboten werden, berichtet Museumschefin Dr. Antje Gornig. „Wir haben bereits über 600 Werke von Gemm in unserem Bestand“, erläutert sie. „Da schauen wir dann natürlich neben dem Zustand auch darauf, dass es keine Dopplungen gibt. Das besondere an diesem Gemm-Gemälde ist zum einen die Größe, zum anderen aber vor allem auch die Entstehungszeit im Jahr 1930, die Halberstadts Zentrum vor dem 2. Weltkrieg zeigt.“ Angelehnt sei es im Übrigen wahrscheinlich an ein Gemälde Hasenpflugs von 1830 in gleicher Größe und gleicher Perspektive.

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