Bäckerei Düsedau baut Schaubäckerei mit Café

Historisches Backwerk aus der Bäckerei Düsedau

Es tut sich was auf der Baustelle der Bäckerei Düsedau im Barleber Breiteweg 154. Die alten Holzfenster sind ausgebaut und werden gegen neue ausgetauscht. Im Innern sind Arbeiter dabei Bretter, Balken und Steine wegzuräumen, um Baufreiheit zu schaffen. Auf einem großen Schild an der Hausfassade steht geschrieben: „Hier entsteht eine Schaubäckerei“.

In dem historischen Backofen wollen David Bahrendt (li.) und sein Bruder Angelo bald wieder Kuchen und Co. nach alter Tradition backen. Besucher und Gäste sollen den Bäckern der Bäckerei Düsedau dabei zuschauen können. Foto: Thomas Zaschke
In dem historischen Backofen wollen David Bahrendt (li.) und sein Bruder Angelo bald wieder Kuchen und Co. nach alter Tradition backen. Besucher und Gäste sollen den Bäckern der Bäckerei Düsedau dabei zuschauen können. Foto: Thomas Zaschke

Bördekreis (pm). Inhaber David Bahrendt plant, die ehemalige Backstube wieder zu reaktivieren und als „Schaubäckerei“ mit einem kleinen Café und Innenhof für etwa 50 Gäste auszubauen. „Wir wollen hier Bäckerhandwerk in alter Tradition zeigen und wir wollen, dass uns die Menschen dabei zuschauen können“, sagt er. Alles ist darauf ausgelegt. Vom Hof aus werden große bodentiefe Fenster den Blick in die Backstube mit dem historischen Backofen ermöglichen. Der große gekachelte Backofen ist das Herzstück des Hauses. „Wir haben eine Reparaturbescheinigung aus dem Jahr 1831“, sagt Bahrendt stolz, dem damit auch klar ist, dass dieser Ofen noch deutlich älter ist. Ursprünglich war das Alter des Ofens auf 120 Jahre geschätzt worden. Im vergangenen Jahr wurde der Backofen komplett saniert und ist nun wieder funktionstüchtig. In der Ecke steht noch eine alte Knetmaschine. Auch sie soll wieder reaktiviert werden.

Bäckerei Düsedau investiert 200.000 Euro in Schaubäckerei

Rund 200.000 Euro investiert Bahrendt in das Projekt. Bis Ende des Jahres sollen mindestens die Backstube und der Verkaufsraum fertig sein. „Dieses Jahr wird definitiv gebacken, eventuell Weihnachtsstollen“, verkündet David Bahrendt. Bereits 2017 bekam Bahrendt von Barlebens damaligem Bürgermeister Franz-Ulrich Keindorff offiziell die Schlüssel überreicht. Der Bäcker hatte das 358 Quadratmeter große Grundstück im Barleber Ortskern per Ausschreibung erworben.

Für die Bäcker hat der Einsatz in der Schaubäckerei einen Vorteil: Nachtarbeit soll es in Barleben nicht geben. Bahrendt begründet das so: „Wir wollen ja, dass unsere Besucher uns beim Arbeiten zugucken können, also wird am Nachmittag gebacken.“ Das geplante Café soll im Erdgeschoss des Hauses rund 50 Plätze bekommen. Die Entrümpelung des Hauses ist abgeschlossen, in den kommenden Wochen und Monaten steht vor der Eröffnung nun die Sanierung der Räume auf dem Programm. Angedacht war auch eine Ausstellung alter Bäckereitechnik, die aus dem ehemaligen Haldensleber Bäckereimuseum kommen könnte, vermittelt durch die Innung des Landkreises. Im Vordergrund der Arbeiten momentan steht aber die Sanierung der Räume und Backstube. Auch der Hof und die alte Scheune auf der Rückseite des Grundstücks sollen noch für Besucher hergerichtet werden. Noch 2013 war im Gemeinderat diskutiert worden, das Gebäude für Vereine einzurichten.

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