Archäologischer Fund in Spiegelsberge

Finnischer Experte erforscht ärchäologischen Fund in Spiegelsberge

Seit über einer Woche untersucht der Finne Mikko Heikkenen im Auftrag des Landesamtes für Denkmalpflege und Archäologie einen archäologischen Fund im Park Spiegelsberge. Mit drei unterschiedlichen Radarvarianten versucht er den Standort des Fontänebrunnes nachzuweisen, genauso wie es der Kratzensteinsche Plan, ein Lageplan aus dem Jahr 1788, aufweist.

Archäologe Mikko Heikkenen sucht den Fontänebrunnen. Mit drei Radarvarianten erforscht der finnische Experte den archäologischen Fund im Park in Spiegelsberge. Bürgermeister Daniel Szarata (li.) macht sich ein Bild vom Geschehen. Foto: Stadt Halberstadt
Archäologe Mikko Heikkenen sucht den Fontänebrunnen. Mit drei Radarvarianten erforscht der finnische Experte den archäologischen Fund im Park in Spiegelsberge. Bürgermeister Daniel Szarata (li.) macht sich ein Bild vom Geschehen. Foto: Stadt Halberstadt

Halberstadt (pm). Dieser zeigt den Fontänenbrunnen in gerader Linie zwischen Eremitage, Badehaus und verdecktem Brunnen. Auf einem Privatgrundstück wurden im Jahr 2015 Sandsteinfragmente gefunden, die zusammengesetzt einen Kreis mit ca. 4 m Durchmesser ergeben. Als historischer, ursprünglicher Standort wurde der Fontänenbrunnen im Park Spiegelsberge ermittelt.

Bei einer Ortsbesichtigung erkundigte sich Oberbürgermeister Daniel Szarata nach dem Stand der Arbeiten. „Die Parkanlage in den Spiegelsbergen ist für Halberstadt ein hohes Gut. Sie ergänzt einzigartig in Sachsen-Anhalt die Phase der Aufklärung. Freiherr von Spiegel prägte Halberstadt und hat sich mit dem Bau eines der ersten Parks nach englischen Vorbild ein Denkmal gesetzt, dass es zu bewahren und zu erforschen gilt. Dabei geht es nicht nur um den Standort eines Brunnes, sondern um die technischen Fragen, wie nach dem Bau der Wasserleitungen. Höchst komplex und interessant ist es also, wie der Freund von Johann Wilhelm Ludwig Gleim seinen ganz eigenen Parktraum umsetzte. Der Landschaftspark Spieglsberge ist jederzeit einen Besuch wert. In den nächten Tagen kann man  noch Herrn Heikkenen bei seiner Arbeit beobachten.

Bis zum Parkfest werden seine Untersuchungen abgeschlossen sein und er wird sich einem anderen, zeitgeschichtlich wichtigen Projekt zuwenden.“

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