25.000 Euro Fördermittel übergeben

Die Deutsche Stiftung Denkmalschutz (DSD) vereint unter ihrem Dach inzwischen mehr als 240 Treuhandstiftungen, die sie betreut und verwaltet. Eine von ihnen ist die erst 2018 gegründete Stiftung „Unsere alten Gärten“der Familie Feyerabend. In den Genuss der ersten Förderung aus den Erträgen dieser Stiftung kam dieser Tage die Stadt Halberstadt als Eigentümerin des Landschaftsparks Spiegelsberge.

Rainer Mertesacker von der Deutschen Stiftung Denkmalschutz übergibt den Scheck über 25.000 Euro an Roswitha Hutfilz von der Abteilung Stadtgrün und Oberbürgermeister Andreas Henke (v.l.). Foto: Dr. Maria Lang
Rainer Mertesacker von der Deutschen Stiftung Denkmalschutz übergibt den Scheck über 25.000 Euro an Roswitha Hutfilz von der Abteilung Stadtgrün und Oberbürgermeister Andreas Henke (v.l.). Foto: Dr. Maria Lang

„Wir haben im August 2019 einen Förderantrag an die Stiftung gestellt, um unseren Amtsgarten instandzusetzen“, erklärt Roswitha Hutfilz von der Abteilung Stadtgrün. Der Amtsgarten ist, wie so viele Kleinode in und um die Domstadt, nahezu unbekannt – eine Tatsache, die nicht zuletzt durch die geplante Wiederherstellung geändert werden soll.
„Im Moment ist der Zugang zu diesem schönen Teil des Landschaftsparks nur über den Hof des direkt nebenan gelegenen Gäste­hauses möglich, was wahrscheinlich viele Besucher abschreckt“, so Roswitha Hutfilz weiter. „Auch ist der Garten so etwas versteckt und wird schon deshalb kaum wahrgenommen.“

Mit Hilfe der Fördergelder, die von der Stiftung und aus Mitteln der Gücksspirale stammen, soll nun zum einen der in den 50er Jahren gebaute Zaun, der zur Abgrenzung des Gartens zum damaligen Rodelberg diente, abgerissen werden. Der durch den Garten führende Weg soll dann ebenso neu hergerichtet werden wie ein Zugang über den Hauptweg. Die nötigen Eigenmittel von knapp 3000 Euro stammen vom Verein Halberstädter Berge.

Zur Scheckübergabe war Rainer Mertesacker von der DSD extra aus Bonn angereist. „Ich freue mich über dieses weitere Projekt hier in Halberstadt“, sagte der Architekt bei dem Vororttermin. Oberbürgermeister Andreas Henke bedankte sich für die erneute Unterstützung. „Wir haben Dank der Stiftung schon viele Projekte verwirklichen können, von der Hühnerbrücke  über den Grudenberg bis zum Schraube-Museum oder der  Liebfrauenkirche. Und nicht zuletzt die Statue des Heiligen Stephanus hier im Amtsgarten im Jahr 2005“, so das Stadtoberhaupt.

In einem zweiten Schritt, der allerdings nicht mehr Bestandteil der erhaltenen Förderung ist, soll dann das Arboretum im Garten, also die Baumsammlung, im Zustand zu Beginn des 19. Jahrhunderts wieder entstehen. „Konkret heißt das, dass wir prüfen, welche Bäume hier damals standen und diese dann auch wieder an Ort und Stelle pflanzen“ erklärt Roswitha Hutfilz. Zusätzlich sollen die eher seltenen Arten dann mit kleinen Emailleschildern zur Erläuterung versehen werden. Das ist jedoch vorerst noch Zukunftsmusik...

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